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Salben selbst gemacht!


Frühling ist es und das bedeutet für uns vom Kinderhaus, unsere Blumenbeete wieder zu hegen und pflegen. Selbstverständlich pflanzen wir auch die Kräuter für unsere Salbenherstellung selbst an! Flora, unsere Kräuterhexe (das Kinderhaus-Maskottchen) macht das ganze Jahr hindurch Kräuter und ihre Anwendungsgebiete zum Thema, sei es im Kinderhaus oder im Rahmen der Freizeitangebote.
Von selbstgemachtem Kräutersalz und wohltuenden Badezusätzen bis hin zu wunderheilenden Kräutersalben – all das erklärt unsere Flora den Kids und wir im Kinderhaus stellen es mit den Kindern her!  

Im Allgäu wachsen auf jeder Wiese Gänseblümchen und Spitzwegerich, die man beide bedenkenlos sammeln kann. Nicht ganz so einfach ist es hingegen, Ringelblumen zu finden. Kurzerhand pflanzen wir diese einfach selbst auf unserer Terrasse. Die Kräuter werden dann in einem Ölmazerat vier Wochen gelagert, bevor dieses mit Bienenwachs und Lanolin (Schafswollfett) erwärmt wird. Ätherische Öle verleihen den Salben dann noch einen angenehmen und wohltuenden Duft.
Unsere Kinder und ihre Eltern haben immer Freude daran, in die Materie der Kräuterheilkunde eingeführt zu werden und Neues zu erfahren. 

Und nach dem Kuraufenthalt begegnet man zuhause beim Spazierengehen beispielweise einem Gänseblümchen und erinnert sich gerne zurück...

Wir benötigen:

  • 100 ml Kräuterölauszug
  • 8 g Bienenwachs
  • Ätherische Duftöle (5 Tropfen)


 

Und so geht's:
Ein sauberes Schraubglas wird zu 2/3 mit getrockneten Kräutern gefüllt und anschließend mit gutem, kalt gepresstem, Olivenöl bis zum Rand aufgefüllt. Das Glas anschließend fest verschrauben und einen Mondzyklus (4 Wochen) stehen lassen. Täglich einmal muss das Glas geschüttelt werden, so dass sich Öl und Kräuter gut vermischen. Nach dieser Zeit muss das Öl abgefiltert werden - durch ein Leintuch oder einen Teefilter. Somit ist der Öl Auszug hergestellt.

Nun gilt es, das Öl mit dem Wachs und dem Lanolin zu vermischen und im Wasserbad zu erwärmen bis sich alles gut aufgelöst hat. Damit sich alles gut vermischen kann, muss die Mischung ständig gerührt werden.

Zu beachten ist, dass die Temperatur von 60°C nicht überschritten wird. Mit ein paar Tropfen der Mischung lässt sich auf einem kalten Teller die Konsistenz prüfen. Je cremiger die Salbe werden soll, umso mehr Lanolin muss hinzugefügt werden. Um die Salbe hingegen härter zu machen, ist mehr Bienenwachs erforderlich.

Zu guter Letzt wird die Salbe in kleine Döschen mit Schraubverschluss abgefüllt, was am besten mit Hilfe eines kleinen Trichters gelingt. Wer mag, kann nun etwa 5 Tropfen eines ätherischen Öls hinzugeben.
Die selbstgemachte Salbe sollte nun über Nacht mit offenem Deckel stehen gelassen werden, so dass sie gut durchtrocknen kann. Danach ist sie bereit zum Einsatz und etwa ein Jahr haltbar.